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IANTORNO-AUSZEICHNUNG 2012

Gestaltung der Bronzefigur zur Preisverleihung

Iantorno Bronze-Auszeichnung
Premio Nazionale Don Giovanni Iantorno in Sapri/Italien 2012.

Giornale del Cilento am 27. Juli 2012: Die Ehrung findet statt, um die Erinnerung an die Person, das Charisma und die große Menschlichkeit des Pfarrers Don Giovanni Iantorno wach zu halten. Er hatte Ende Juli 1979 die Führung des Protestes übernommen, die zur Eröffnung des Krankenhauses in Sapri führte. Ausserdem kümmerte er sich sehr um die Familien und Jugendlichen im Ort.
Anlässlich des 33. Jahrestages dieses Volksprotestes wurde der nationale Preis "Don Giovanni Iantorno" von dem Komitee bestehend aus Domenico Ciardi, Luigi Conticelli, Antonio Calabrò und Giuseppe Morabito ins Leben gerufen.
Don Giovanni Iantorno war mehr als ein Pfarrer und Pastor, der sein Bestes für seine Gemeinde tat. Täglich war er im Einsatz mit der Bevölkerung von Sapri und vor allem mit jungen Menschen. Er stand an vorderster Front während der Proteste von 1979, um die Eröffnung des Krankenhauses zu fordern. Ein Protest, der am 28. Juli desselben Jahres zu einer großen Demonstration des Volkes führte.
Der Preis wird Don Pino De Masi, dem Generalvikar der Diözese Oppido-Palmi und Referent des Freien Netzwerks für die Region von Gioia Tauro überreicht. Er stand in der ersten Reihe während der Proteste mit den Immigranten in Rosarno.
Die Motivation für die Anerkennung von Don De Masi liegt darin, dass er Tag für Tag seine eigene Person aufs Spiel setzte, um den Schwächsten durch Aktionen der Denunziation, des Schutzes und der Unterstützung gegen die Interessen der verschiedenen kriminellen Organisationen, 'ndrangheta in primis', zu helfen. Ein Modell, dem man folgen sollte, so wie es Don Giovannino tat.
Der Verleihung des Preises "Don Giovanni Iantorno", die für Samstag, den 28. Juli, um 21.00 Uhr im Rathaus von Sapri vorgesehen ist, geht ein Treffen auf der Piazza Plebiscito und ein Fackelzug zur Erinnerung voraus, der um 19.30 Uhr beginnt.
Während der Zeremonie wird ein Video mit einigen Bildern aus dem Leben Don Giovanninos und einem Radiointerview gezeigt, das der Priester im August 1979 mit dem Journalisten Tonino Luppino über die Mikrofone von Radio Sapri gemacht hat.
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Gemeinden Sapri, San Giovanni a Piro, Casaletto Spartano, Ispani, Sanza, Torraca, Tortorella, Morigerati, Roccagloriosa, Caselle in Pittari, Torre Orsaia und Vibonati.
Quelle: Giornale del Cilento

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Rosarno gilt als eine der Hochburgen der kalabrischen 'Ndrangheta. Einige wichtige Clans wie die Familien Bellocco und Pesce haben ihren Stützpunkt in Rosarno.
Nachdem am 7. Januar 2010 Jugendliche, darunter der Sohn eines 'Ndrangheta-Oberhaupts[6] mit Luftgewehren auf von der Arbeit heimkehrende afrikanische Saisonarbeiter geschossen hatten und zwei Personen schwer verletzten, kam es zu schweren Unruhen zwischen Einwanderern und Teilen der einheimischen Bevölkerung, bei denen 67 Personen verletzt wurden und schwerer Sachschaden entstand. In der Folge wurde ein großer Teil der Einwanderer von der Polizei in Auffanglager von anderen süditalienischen Städten gebracht oder verließen auf eigene Faust die Stadt. In der Gegend um Rosarno wurden bis zu 5000 Immigranten überwiegend illegal als Saisonarbeiter in der Landwirtschaft eingesetzt. Obwohl sie nur einen Tageslohn von ungefähr 25 Euro bezahlt bekamen, mussten viele auch noch sogenanntes "Schutzgeld" an die 'Ndrangheta zahlen.[7][8][9] Bereits 2008 informierte die Organisation Ärzte ohne Grenzen über die menschenunwürdige Unterbringung der Einwanderer.
Am 11. Januar 2010 fand in Rosarno eine Demonstration gegen Rassismus mit 5000 Teilnehmern, Einwohnern und Immigranten statt.
Quelle: Wikipedia

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