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Biografische Notizen

Vincenzo Mastrangelo, geboren 1957 in Maratea (Potenza), Italien, ist Fotograf, bildender Künstler und Musiker. Er erlernte die Fotografie als Handwerk. Schon früh war er interessiert an ethnischen und kulturellen Untersuchungen in seiner Umwelt.

In den späten 70er Jahren kam er in Kontakt mit dem Fotografen Antonio Jannotti, dem er freundschaftlich verbunden war. Gemeinsam bereisten sie die Umgebung um den Golf von Policastro und dokumentierten das Gebiet Cilento, das sich in der Region Kampanien (Provinz Salerno), im Süden Italiens befindet. 1991 wurden bedeutende Teile des Gebietes zum Nationalpark und 1998 zum UNESCO-Welterbe der Menschheit erklärt (Cilento und Vallo di Diano).

Nach Aufenthalten in Frankreich und im ehemaligen Jugoslawien kam Mastrangelo 1982 in die Mauerstadt Berlin, um sich dort seinen ethnischen und kulturellen Interessen zu widmen. Er befreundet sich hier u.a. mit den Künstlern Jürgen Klauke, Dietmar Kirves, Bruno S., Blalla W. Hallmann, Peter Meseck, Klaus Theuerkauf, Stu Mead, Miron Zownir, und Natalia E. Woytasik.

Seine fotografischen Arbeiten wurden in mehreren Zeitungen veröffentlicht, so unter anderem über den Berliner Karneval Erotica, den Karneval der Kulturen, die Love Parade und den Christopher Street Day. Aus diesen Fotografien entstand 2001 das Buch  parade parade.
Als Fotograf war er an Buchveröffentlichungen von Jacob Weinand, Elvira Bach, Claudia Skoda, Heike Muehlhaus u.a. beteiligt.

Ab 1983 beginnt er neben seiner Fotografie zu malen und Objekte zu gestalten.

1989 wurde er für den Marlboro Design Wettbewerb ausgewählt zusammen mit Alessandro Mendini, Karlheinz Krug, Otto Sudrow, Michael Peters, Winfried Scheuer und Matteo Thun.

In den 90er Jahren stellte er, in Anspielung auf seine Berliner Aufenthalt, seinen ersten Berliner Bronzebären im Museum der Stadt Bari/Italen aus, dem später ein Spielbär und ein Betonbär folgte. Das war für ihn eine Hommage an den Berliner Bären, der allen Widerwärtigkeiten trotzt.

Zur Jahrtausendwende war er Mitglied in der Gruppe Generation Zero zusammen mit Flex, Peter Meseck, LST und Friedrich Wall.

2001 Zusammenarbeit mit Karl-Heinz Kahne alias Tom China, Mitglied der Gruppe endart. Es entstanden mehr als 70 Bilder mit Strassenmalereien und Skulpturen mit Robert Bottrop als Cityflowers, die in Deutschland, Polen und Italien zurückgelassen und aufgegeben wurden für die Allgemeinheit.

Von 2005 bis 2012 arbeitete er an seinem Projekt Fiore di Mare. Er fügte am Meeresstrand gefundene Dinge wie Kunststoffreste, Knochen und Industrieabfälle zu Objekten zusammen und brachte diese später über Computerbearbeitung zu neuer Dimensionalität.

Seit 2010 widmet er sich mehr und mehr der Musik mit dem Theremin und gründete dazu die Musikgruppe Polvere in Cantina.

2012 gestalte er die Iantorno-Auszeichnung als Bronzeobjekt.

In der letzten Zeit beschäftigt er sich mehr und mehr mit dem Entwurf und der Gestaltung von fotografischen Apparaturen.

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